Walter Knoll bei Hans G. Bock –
erfahrenes Möbeldesign

Seit sechs Generationen überzeugt die älteste Polstermöbelmarke Deutschlands, Walter Knoll, durch höchste Handwerkskunst, wertvolle Materialien und zeitlos modernes Design.

Lifestyle und Lebensqualität bestimmen gestern wie heute die kreative Arbeit der Designer für private Wohnwelten genauso wie für öffentliche Gebäude, Firmensitze, Shops und Gastronomie. Walter Knoll fertigt Sessel, Bänke und Sofas, Tische aller Art, Polsterbetten, Schranksysteme, Teppiche sowie Stehpulte, Büro- und Konferenzausstattung. In Hannover gibt Hans G. Bock Inneneinrichtungen in seinen Ausstellungsräumen einen repräsentativen Einblick in die Designwelt des württembergischen Unternehmens. Hier findet sich zum Beispiel der Schalensessel „369“, die Sessel „Fabricius“ und „Haussmann 310“ sowie der Esszimmerstuhl „Saddle Chair“ oder die Sitzgruppe „Jaan Living“.

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Vom Ledergeschäft zur Möbelmanufaktur mit Weltruf

Die Ursprünge der Möbeldynastie Knoll liegen 1865 in Stuttgart im Ledergeschäft von Urvater Wilhelm Knoll, der seinerzeit zum „Königlichen Hoflieferanten“ des württembergischen Herrscherhauses ernannt wurde. Seit ihrer Gründung besticht die Möbelmanufaktur mit Neuentwicklungen und Entwürfen, die mittlerweile zu den Klassikern der Möbelgeschichte gehören.

 

Die Revolutionierung der Möbelfertigung

1920 entwickeln die Söhne des Firmengründers eine revolutionäre Polstertechnik und verarbeiten im Sessel „Antimott“ erstmals Bespannungen mit patentierten textilbezogenen Spiralfedern. Der Einsatz von leichtem Aluminium verschafft Walter Knoll Aufträge für die Ausstattung der Zeppeline. Auch das Großraumflugzeug DoX wird in den 1920er-Jahren mit Sesseln und Sofas der „prodomo“-Serie aus dem Hause Knoll eingerichtet. 1927 gehört Walter Knoll zu den mutigen Unterstützern der Stuttgarter Wohnsiedlung Weißenhof, ein Projekt der Bewegung Neues Bauen von Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Walter Gropius.

Internationale Anerkennung bekommt Walter Knoll 1949 für den „Vostra“, einem kleinen Sessel aus Buchenholz mit Gurtbespannung, der in der gepolsterten Variante als erste große Sitzmöbelserie der Nachkriegszeit produziert wird. Der Schalensessel „369“ wird 1956 bei der Kölner Möbelmesse vorgestellt und zählt bis heute zu den Klassikern modernen Wohnens.

 

Internationale Designer entwerfen für Walter Knoll

Heute wie damals arbeitet Walter Knoll mit Architekten und Designern aus der ganzen Welt zusammen wie Norman Foster, PearsonLloyd, EOOS, Ben van Berkel, Kengo Kuma, Hadi Teherani, Arno Votteler, Meinhard von Gerkan oder Claudio Bellini. Dabei entstehen nicht nur einzigartige Markenwelten: Walter Knoll übernimmt auch die Ausstattung kompletter Gebäude, wie zum Beispiel 1956 beim ersten deutschen Fernsehturm in Stuttgart, beim Flughafen Berlin-Tegel mit dem eigens für die VIP-Lounge entworfenen „Berlin Chair“ in den 1970er-Jahren, bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, der Deutschen Botschaft in Brasilia bis hin zum Hearst Building in New York.

 

Über 120 internationale Designpreise

1993 übernimmt die Möbelfamilie Benz das Unternehmen Walter Knoll und führt die Manufaktur ganz im Sinne der Urväter weiter. Heute zählt Walter Knoll zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Inneneinrichtung. Allein in den letzten 15 Jahren wurde das Unternehmen mit über 120 internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

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